• REDCAPS TERRIER - est.2007

Rassestandard

Grundlage unserer Zucht ist der Originalstandard von 1974, den wir Ihnen nachfolgend vorstellen möchten. Dieser Rassestandard dient auch im englischen Arbeitsterrierclub, dem Jack Russell Terrier Club of Great Britain, als Leitfaden.

  • ▼ Charakteristik

    Der Terrier muss ein lebhaftes, aktives und wachsames Auftreten zeigen. Er soll durch seine furchtlose und fröhliche Veranlagung beeindrucken. Man muss sich immer vor Augen halten, dass der Jack Russell Terrier ein Arbeitsterrier ist, dessen Instinkte erhalten werden müssen. Nervosität, Feigheit oder überaggression sind unerwünscht, der Hund sollte immer voller Selbstvertrauen auftreten.

  • ▼ Allgemeine Erscheinung

    Ein robuster, zäher Terrier, stets aufgeweckt und einsatzbereit, Schulterhöhe zwischen 25,4 und 38,1 cm (10 - 15 Inch). Die Körperlänge steht in passender Proportion zur Höhe und bietet ein kompaktes, ausbalanciertes Bild, immer in fester, harter Kondition.

  • ▼ Kopf

    In gut ausbalanciertem Verhältnis zum Körper. Oberkopf flach, von mäßiger Breite zwischen den Ohren, zu den Augen hin schmaler werdend. Klarer, aber nicht überbetonter Stop. Die Länge des Fanges von der Nase zum Stop sollte etwas kürzer sein als der Abstand vom Stop zum Hinterhauptbein. Die Nase sollte schwarz sein. Die Kiefer sind kraftvoll, starkknochig und mit kräftiger Backenmuskulatur.

  • ▼ Augen

    Sollten mandelförmig sein, von dunkler Farbe und voller Leben und Intelligenz.

  • ▼ Ohren

    Kleine, V-förmig nach vorn fallend dicht am Kopf getragene Ohren von mäßiger Dicke.

  • ▼ Fang

    Kräftige Zähne, deren obere die unteren geringfügig überlappen.

  • ▼ Hals

    Klar und muskulös, von guter Länge, sich zu den Schultern allmählich verbreiternd.

  • ▼ Vorhand

    Schultern schräg und gut zurückgelegt, fein an der Spitze und klar mit dem Widerrist abschneidend. Die Knochen der Vorderläufe sind kräftig und gerade, weder nach innen noch nach außen drehend. Ellbogen senkrecht zum Körper, an den Seiten frei arbeitend.

  • ▼ Körper

    Die Brust sollte flach und schmal sein und die Vorderläufe nicht zu weit auseinander stehen, was ein athletisches, aber nicht breitbrüstiges Aussehen gibt. Als Leitfaden gilt, die Brust sollte schmal genug sein, um hinter den Schultern von zwei normal großen Händen leicht umspannt werden zu können, wenn der Terrier fit und in guter Arbeitskondition ist. Der Rücken ist kräftig, gerade und bietet im Vergleich zur Höhe ein ausbalanciertes Bild. Die Lendenpartie ist leicht gewölbt.

  • ▼ Hinterhand

    Kräftig und muskulös, fest gefügt mit guter Winkelung in Knie- und Sprunggelenk, guten Schub bietend. Von hinten gesehen müssen die Sprunggelenke gerade sein.

  • ▼ Pfoten

    Rund, feste Ballen, katzenartig, weder nach innen noch nach außen drehend.

  • ▼ Rute

    Ziemlich hoch angesetzt, aufrecht getragen und in gutem Verhältnis zur Körperlänge.

  • ▼ Fell

    Glatthaarig, aber nicht so dünn, dass es nicht genügend Schutz gegen Witterung und Unterholz bietet. Rau- oder stock-("broken") haarig, ohne wollig zu sein.

  • ▼ Farbe

    Weiß sollte dominieren, mit lohfarbenen, schwarzen oder braunen Abzeichen. Gestromte Abzeichen sind nicht gestattet.

  • ▼ Gangwerk

    Die Bewegungen sind frei, lebhaft, gut koordiniert mit geraden Aktionen vorn wie hinten.

  • ▼ Bitte beachten

    Auf Ausstellungen werden die Terrier in zwei Größengruppen unterteilt: 25,4 - 30,5 cm (10-12") und 30,5 - 38,1 cm (12-15"). Alte Narben und Verletzungen, bedingt durch die Arbeit oder einen Unfall, sollten die Chancen des Terriers im Showring nicht beeinträchtigen, so lange sie seine Bewegungen oder die Brauchbarkeit zur Arbeit oder Zucht nicht beeinflussen. Rüden müssen zwei normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden. Ein Jack Russell Terrier darf keine deutlichen Merkmale irgendeiner anderen Rasse zeigen!

True terriers… but differing from the present show dogs as the wild eglantine differs from a garden rose.Reverend Russell

Parson Russell oder Jack Russell? Wo ist der Unterschied?

…die wahrscheinlich am meisten im Zusammenhang mit der Rasse gestellte Frage! Und es gibt viele informative Seiten, die sich mit dem Thema beschäftigen! Deshalb wollen wir es an dieser Stelle nur kurz anschneiden, und versuchen, es in den wichtigsten Punkten zusammenzufassen.

PRT, JRT, UND PJRT haben alle den selben Ursprung - sie sind ein alter Schlag Arbeitsterrier, der in seiner Heimat England schon seit über 150 Jahren hauptsächlich für die Baujagd gezüchtet wird. Die unterschiedlichen Rassebezeichnungen entwickelten sich erst später im Zuge der Rasseanerkennung durch die FCI und den englischen Kennelclub (siehe unten). Derzeit gibt es in Deutschland mindestens 5 Verbände, die die Rasse nach unterschiedlichen Rassestandards züchten. Für den hochläufigen (langbeinigen) Typ gibt es 2 weltweit gültige Rassestandards mit unterschiedlichen Rasse- bzw. Namensbezeichnungen: 1. den englischen Originalstandard des JRTCGB von 1974 mit der Rassebezeichnung “Jack Russell Terrier und 2. den “neuen” Rassestandard Nr.339 der FCI mit der Rassebezeichnung “Parson Russell Terrier”.

Der englische Originalstandard wurde im Jahr 1974 von Arbeitsterriermännern des JRTCGB aufgestellt. Dieser Rassestandard wurde allein mit Blick auf die jagdliche Brauchbarkeit der Rasse aufgestellt. Es handelt sich hierbei nicht um die erst später (also nach Kennel Club und FCI-  Anerkennung im Jahre 1990 bzw. 2001) publizierten Rassestandards für PRT und JRT, die die Rasse künstlich teilen, und in "Hoch-" und  "Niederläufer" unterscheiden.
 
Der bei der FCI für PRT hinterlegte Rassestandard entspricht im Großen und Ganzen dem des JRTCGB, ist aber insgesamt mehr auf eine Vereinheitlichung der Rasse ausgelegt (Abzeichen an Kopf und Rutenansatz werden bevorzugt, es gilt ein Idealmaß von 33cm für PRT Hündinnen, und 35cm für PRT Rüden). Der Originalstandard des JRTCGB verlangt im Gegensatz dazu nicht unbedingt ein einheitliches Erscheinungsbild der Rasse, insbesondere Aufgrund der Tatsache, dass er durch die breitere Spannweite der Größe und Farbe (laut Rassestandard: 25,4cm - 38,1cm / Farbanteil min. 50% weiß) deutlich mehr Spielraum für die verschiedensten Anforderungen und Geschmäcker bietet.

Der kurzbeinige Typ (der in Australien entstanden ist) wird nur innerhalb der FCI unter dem Namen Jack Russell Terrier gezüchtet.

Um die Thematik nun noch ein wenig mehr zu verkomplizieren, gibt es eine dritte Namensbezeichnung den "Parson Jack Russell Terrier". Unter diesem Namen wurde der hochläufige Typ bis ins Jahr 2001 innerhalb der FCI gezüchtet. In einigen nicht- FCI bzw. JRTCGB angeschlossen Vereinen hat man diesen Rassenamen bis heute beibehalten. Auch hier finden Sie also den langbeinigen Typ Jack Russell Terrier in allen Farben und Fellarten (s.h. Rassestandard oben).
 
Oft werden im Internet bunt gefleckte Hunde mit kurzen, krummen Dackelbeinen und Stehohren unter dem Namen (Parson) Jack Russell Terrier angeboten. Hier sollte man aufpassen. Leider gehen viele Welpen-Käufer regelmäßig sogenannten "Privat- oder Hobby-Züchtern" auf den Leim, die nicht standardgerechte Hunde miteinander vermehren, ohne dabei auf Wesen, Rassetyp und Gesundheit zu achten. Machen Sie sich bitte VOR dem Welpenkauf mit Hilfe entsprechender Fachliteratur über die Rasse kundig.

Buchempfehlungen

"Parson- und Jack Russell Terrier"
von C.Jantz, Cadmos Verlag

"Das große Jack Russell Terrier Buch"
von M.Strom, Kynos Verlag

"Katzen würden Mäuse kaufen"
von H.-U.Grimm

Parson Jack Russell Terrier Buchempfehlungen

Untersuchungen

Unsere Jack Russell Terrier werden vor Zuchteinsatz auf “Herz und Nieren” geprüft. Nachfolgend einige Details zu den einzelnen Untersuchungen.

  • ▼ PLL-DNA

    Die PLL (=Primäre Linsenluxation) ist eine schmerzhafte Augenerkrankung bei vielen Terrierrassen. Mittels Gentest können seit Ende 2009 gefährdete Verpaarungen vermieden werden.

    Die Linse wird von sog. Zonulafasern an ihrem Platz im Auge gehalten. Fehlt dieser Halt, kann sich die Linse verschieben oder luxieren. Hierdurch kann es in der Folge zu schmerzhaften Glaukomen und völliger Erblindung kommen. Die Ursache für die Primäre Linsenluxation (PLL) kann angeboren oder erworben sein. Daher kann auch bei einem genetisch nicht betroffenen Hund eine Linsenluxation auftreten. Im Falle der genetisch bedingten Form der PLL kann man bereits im Alter von 20 Monaten Veränderungen in der Struktur der Zonulafasern nachweisen, die Luxation erfolgt typischerweise im Alter von 3-8 Jahren. (Quelle: www.laboklin.de)

  • ▼ LOA-DNA

    Durch eine Mutation im calcium activated neutral proteinase (CAPN1)-Gen kann es bei betroffenen Tieren zu einer sich stetig verschlimmernden Störung des Bewegungsapparates kommen. Neben anfänglichen Koordinationsproblemen und Gleichgewichtsproblemen kann dies bis zur völligen Bewegungsunfähigkeit führen. Betroffene Tiere entwickeln die Symptome in der Regel zwischen dem 6. und 12. Lebensmonat. (Quelle: www.laboklin.de)

    Weitere Infos unter: http://www.aht.org.uk/cms-display/genetics_loa.html
    Auch hier ist ein Gentest verfügbar um kranke Nachzucht zu vermeiden.

  • ▼ SCA-DNA

    Durch eine Mutation kann es bei betroffenen Tieren zu einer sich stetig verschlimmernden Störung des Bewegungsapparates kommen. Neben anfänglichen Koordinationsproblemen und Gleichgewichtsproblemen kann dies bis zur völligen Bewegungsunfähigkeit führen. Im Gegensatz zur LOA - Late Onset Ataxie - haben SCA-betroffene Hunde oft Muskelzuckungen oder -versteifungen. Betroffene Tiere entwickeln erste Symptome in der Regel ab einem Alter von 3 Monaten. Diese können sich mit der Zeit zunehmend verstärken und erreichen meist im Alter zwischen 8 und 16 Monaten ihren Höhepunkt. Die Lebenserwartung betroffener Tiere liegt im Durchschnitt bei unter 3 Jahren. (Quelle: www.laboklin.de)

    Weitere Infos unter: http://www.caninegeneticdiseases.net/SCA
    Mittels Gentest können gefährdete Verpaarungen vermieden werden. Es ist nicht nur eine Unterscheidung von betroffenen und mutationsfreien Tieren möglich, es können auch klinisch unauffällige Träger identifiziert werden, was für die Zucht von großer Bedeutung ist. 

  • ▼ Audiometrieuntersuchung

    Unsere Hunde werden vor Zuchteinsatz einem Hörtest unterzogen. Um ein aussagekräftiges Ergebnis zu erhalten, wird der sogenannte AEP-Test (auditory evoked potentials) meist unter Sedierung durchgeführt. Der Hund bekommt hierbei zwei Stöpsel in die Ohren gesteckt. Durch Klicktöne wird anschließend das Innenohr stimuliert, die daraufhin entstehenden Nervenpotentiale werden an das Gehirn weitergeleitet. Mittels Elektroden in Backen und Kopf können die entstehenden Hirnströme gemessen und in einer Kurve dargestellt werden. Taucht auf dem Display des Testgeräts eine sogenannte 0-Linie auf, ist der Hund auf diesem Ohr definitiv taub. Wenn Kurven zu sehen sind, kann er hören! Mehr zu diesem Thema auch unter: http://www.leveste.de/dalmaweb/taubheit.htm

  • ▼ Untersuchung auf Patellaluxation

    Bevor unsere Hunde zur Zucht zugelassen werden, wird geprüft, ob die Patella (Kniescheibe) fest sitzt.
    Unser Hunde haben alle Patella Grad: 0 -  d.h. die Kniescheibe ist nicht luxierbar.

Dokumente & Vertragliches

• Reservierungsvertrag
• Kaufvertrag
PJRTIG Ahnentafel (über 4 Generationen)
• EU-Heimtierpass (hier sind die Impfungen sowie die Microchipnummer vermerkt)
• Registrierung bei Tasso e.V. (Haustierzentralregister)

Welpenauswahl & Reservierung

• Reservierungen sind nur mit Vertrag und Anzahlung von 300€ für beide Seiten verbindlich
• die Anzahlung wird bei Abholung bzw. Restzahlung zu 100% mit dem Kaufpreis verrechnet
• die Anzahlung wird einbehalten, und die Reservierung verfällt, wenn zum vereinbarten Termin keine Auswahl bzw. Abholung erfolgt
• die Auswahl der Welpen erfolgt in Reihenfolge der eingegangenen Reservierungen zwischen der 6. und 8. Lebenswoche

Für weitere Infos stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns.
Parson Russel Zucht - REDCAPS
REDCAPS

Parson Jack Russell Terrier
Mangerstraße 19
14467 Potsdam
info{at}redcaps-jack-russell.de

KONTAKT 015125214702

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